Ökomärkte in Hamburg

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 Ökomarkt Hamburg

Frische und regionale Biolebensmittel in Hamburg kaufen: Die Hamburger Ökomärkte machen´s möglich. Unten stehend finden Sie Markttage und Öffnungszeiten für die jeweiligen Öko-Wochenmärkte der Hansestadt. Viel Freude bei Ihrem nächsten Besuch wünscht Ihnen die Redaktion von www.Wochenmarkt-Deutschland.de 

Stadtteil

Ort / Wochenmarkt

Markttage + Zeiten

Hamburg-Blankenese

Blankeneser Bahnhofstraße

Mi 09-13 Uhr

Hamburg-Eppendorf

Marie-Jonas-Platz (Eppendorfer Landstr.)

Do 11-18, Sa 10-15 Uhr

Hamburg-Harburg

Marktplatz Sand

Mi 15-18 Uhr

 

Tibarg

Fr 09-12:30 Uhr

HH-Nienstedten

Nienstedtener Marktplatz

Fr 09-12:30 Uhr

HH-Ottensen

Ökomarkt am Spritzenplatz

Mi 11-18, Sa 09-15 Uhr

Rahlstedt

Bahnhofsvorplatz Rahlstedt

Do 09-13 Uhr

Schanzenviertel

An der Schulterblatt Piazza

Do 13.30-18.30 Uhr

Schenefeld

Stadtzentrum

Di 14-18 Uhr

St. Georg

Lange Reihe

Fr 14.00-18.30 Uhr

Winterhude

Ökomarkt am Winterhuder Marktplatz

Fr 14.30-18.30 Uhr

 

Bio-Lebensmittel auf dem Ökomarkt in Hamburg

Auf den Märkten der Hansestadt bekommen Sie frisches Obst und Gemüse, Backwaren, beste Fleischerzeugnisse, Milchprodukte sowie ökologisch zertifizierte Waren wie Kleidung aus Bio-Baumwolle oder Alpaca-Wolle. Zudem bietet sich Gelegenheit den ein oder anderen interessanten und leckeren Imbiss zu probieren. Und auch die Möglichkeit zu einer guten Tasse fair gehandelten Bio-Kaffee ist natürlich auch auf allen Wochenmärkten gegeben. Der Ökomarkt in Hamburg ist definitiv zu einer Institution für ernährungsbewusste Hansestädter/innen geworden. Der Bedarf an Bio-Lebensmitteln, Naturkost und ökologisch erzeugten Produkten ist in den vergangen Jahren stetig gestiegen. Viele Menschen möchten auf Nummer sicher gehen. Gammelfleisch-Skandale, Pestizidrückstände in Obst und Gemüse und falsch deklarierte Lebensmittel haben die Verbraucher/innen sensibilisiert: Gekauft und geglaubt wird längst nicht mehr alles. Immer mehr geht man dazu über die Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs in speziellen Geschäften wie Biomärkten (Bio-Supermärkten), Reformhäusern oder eben auf den Ökomärkten zu besorgen. Dort hat man zumindest einen gewissen Grad an Sicherheit mag sich manch Eine/r denken. Und dies zurecht, denn auf dem Marktplatz kann man in vielen Fällen noch Produktinformationen direkt von dem/der Erzeuger/in bekommen. Eine „Versicherung“ die von Angesicht zu Angesicht entsteht und den meisten doch um einiges glaubhafter erscheint als die „überzeugenden“ Plastiketiketten vieler naturhaft und gesund wirken wollender Lebensmitteleinschalungen.

Ökomärkte in Hamburg existieren seit Ende der 1980er Jahre. Als im ukrainischen Tschernobyl durch die damalige atomare Katastrophe große Mengen an Radioaktivität freigesetzt wurde, besann man sich in der Hansestadt und handelte: Viele Verbraucher/innen wurden in Sachen Ernährung bzw. in Sachen gesunder Ernährung mit der Nase in das kalte Wasser geschubst, woraus sich ein neuer Trend zum Einkaufen bei Biohof-Gemeinschaften und ökologisch produzierenden Bauern entwickelte. Eine zentrale Stelle im urbanen Raum, welche für die Distribution ökologisch erzeugter Waren fungierte gab es aber bis dato noch nicht und so kam es zu der Idee eines ersten Öko-Wochenmarkts für die Hansestadt, welcher mit einer umfangreichen Produktpalette das Bedürfnis zum nachhaltigen, regionalen und gesunden Konsums vieler Alternativdenkender befriedigen sollte. Im Jahr 1990 war es dann endlich so weit und der erste Ökomarkt in Hamburg-Nienstedten wurde etabliert. Insgesamt sechs verschiedene Biobetriebe nahmen damals an diesem noch „neuartigen Unterfangen“ teil. Doch die Idee war einfach super: Ein Markt, welcher ausschließlich Bio-Lebensmittel anbieten. Das hatte es bis dahin noch nicht gegeben und entsprechen groß war auch der Erfolg dieser Unternehmung. Heute gibt es in Hamburg zwölf Wochenmärkte in verschiedenen Stadtteilen (siehe Tabelle oben).