Wochenmarkt Berlin: Karl-August-Platz

3.3780487804878 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Rating 3.38 (41 Votes)

Wochenmarkt Karl-August-Platz


Karl-August-Platz

 

 



 

Marktstände auf dem Wochenmarkt Karl-August-Platz

 



Dhani Masala - Spices from India

Van Matjes – Holländischer Matjes Berlin

 

 


 

 

Marktzeiten / Öffnungszeiten Wochenmarkt Karl-August-Platz

Mittwoch     08:00-13:00 Uhr          
Samstag       08:00-14:00 Uhr

 

Der Wochenmarkt am Karl-August-Platz präsentiert sich in freundlicher und geschäftiger Atmosphäre. Die vielen verschiedenen Marktstände, welche den Marktplatz jeweils mittwochs und samstags säumen, bieten eine große Auswahl an unterschiedlichsten Produkten.

Über Kaffeespezialitäten, Kunsthandwerk (z.B. Steinschmuck), Käse- und Wurstwaren, Blumen, Lederwaren, italienischem Wein und Antipasti bis hin zu leckeren und originellen Imbißständen ist hier nahezu alles vertreten, was einen größeren Wochenmarkt ausmacht.

 

Ansprechpartner für die Wochenmarkttage am Mittwoch und Samstag ist das Ordnungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf. 

Marktverwaltung

Telefon 030 9029-29072   

Marktmeister

Telefon 030 9029-29074 


 

Historie Karl-August-Platz und Trinitatis-Kirche

Der Karl-August-Platz wurde 1894 als Markt- und Kirchplatz angelegt. Im Jahr 1897 wurde der Platz nach dem Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach benannt.

Die evangelische Trinitatiskirche wurde auf dem Karl-August-Platz zwischen 1896-1898 erbaut. Der Platz wurde 1950 umgestaltet und dabei zwei Kinderspielplätze angelegt.

Die imposante, auf dem Karl-August-Platz in Berlin-Charlottenburg stehende Trinitatiskirche ist eine evangelische Kirche, deren Bau Ende des 19ten Jahrhunderts beschlossen wurde. In der Gemeinde gab es bereits eine Kirche, die Luisenkirche, doch entschloss man sich für einen weiteren Bau im Süden des Gebietes. Unter der Planung und Leitung zweier Architekten (H. Jassoy und J. Vollmer) begann man mit der Errichtung des Kirchengebäudes im Jahr 1896. Das Kirchengebäude mit der für diese Zeit typischen Fassade, bestehend aus roten Backsteinen, wurde auf einem sogenannten griechischen Kreuz (Grundriss) im neugotischen Baustil konzipiert. Eingeweiht wurde das Gotteshaus Ende des Jahres 1898 durch durch Propst W. Faber. Die Kirchengemende wurde im Anschluss daran eigenständig. Im Zuge der Renovierungsarbeiten im Jahr 1926 wurden einzelne Bauelemente des Gebäudes nochmals verändert. Zur Zeit des Zweiten Weltkrieg wurde die Trinitatis-Kirche schwer beschädigt, lediglich der Kirchenturm wurde weitestgehend verschont. Als der Krieg vorüber war, wurde zuerst der Kirchenturm statisch abgesichert. Erst einige Jahre später konnte mit den Sanierungs- und Wiederaufbauarbeiten vollständig begonnen werden. Die Innenwände wurden neu verputzt. Die über die Kriegsjahre erhalten gebliebene malerische Eichenbaum-Stilisierung musste nicht erneuert werden. Gottesdienste finden hier seit 1953 wieder statt. In den darauffolgenden Jahren wurde der Kirchenturm grundsaniert, bzw. die bestehenden eher kleineren Beschädigungen an diesem behoben und es wurden neue Emporen verbaut. Zwischen den Jahren 1960 und 1970 wurde der Innenraum der Kirche künstlerisch neu gestaltet und die Fenster wurden mit neuem Glas versehen. Die Trinitatis-Kirche bildet seit vielen Jahren den geographischen Mittelpunkt des Karl-August-Platzes und somit auch die Silhouette und atmosphärischen Background für den hier zweimal wöchentlich stattfindenden Wochenmarkt Karl-August-Platz.