Wochenmarkt Winterfeldtplatz (Winterfeldtmarkt)

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Wochenmarkt Winterfeldtplatz in Berlin Schöneberg

-- Winterfeldtmarkt --

 


 

Infos zu den Marktständen auf dem Winterfeldtmarkt in Berlin

Naturkost an der frischen Luft

Naturkost an der frischen Luft

 

13 Winterfeldtmarkt petit cafe

Le Petit Café

 

01-licht-und-duefte-berlin-wittenbergplatz

Licht & Düfte

 

Fratelli Bertuccelli

Fratelli Bertuccelli

 

 

Fleischerei Frindt Wochenmarkt Berlin

Fleischerei Frindt

 

GOLDEN BURGERS Wochenmarkt Berlin

GOLDEN BURGERS

 

Stimme und Stein

Stimme und Stein

 

Italia Feinkost

Italia Feinkost

 

Thai Imbiss am Winterfeldtplatz

Thai Imbiss Winterfeldtplatz


Öffnungszeiten Wochenmarkt Winterfeldtpaltz (Winterfeldtmarkt) in Berlin

(opening hours for farmers market Berlin Winterfeldtplatz)

 

Mittwoch 08-14 Uhr      
Samstag 08-16 Uhr

 

 

Wochenmarkt am Winterfeldtplatz ("Winterfeldtmarkt")

In fußläufiger Nähe zum U-Bahnhof Nollendorfplatz liegt der Winterfeldtplatz. Dort findet mittwochs und samstags der Winterfeldtmarkt (der größte und bekannteste Wochenmarkt in Berlin) statt. Die vielen bunten Marktstände bieten Ihnen Köstlichkeiten und Spezialitäten aus nah und fern: Von der klassischen Thüringer Bratwurst über Schinkenbratwurst, Lammbratwurst, Falafel und Vegetarischem, italienischer hausgemachter Pasta, Crepes, Galettes, hausgemachten Ham- und Cheeseburgern, bis hin zu hervorragenden Espresso- und Kaffeespezialitäten. Weitere Stände bieten Ihnen die Möglichkeit, Bekleidung, Blumen und Pflanzen, frisches Obst und Gemüse, Käse, Fisch und Fleischwaren einzukaufen. Zudem finden Sie auf diesem Wochenmarkt ein sehr großes Angebot an originellen Kunsthandwerksarbeiten, etwa Uhren aus Kokosnuss, handgeschnitzte Schachfiguren, sowie Duftöle, Räucherwerk und Steinschmuck. Ein Markt der zum Bummeln und Schlemmen einlädt!

 

Marktverwaltung:

Tempelhofer Damm 165 - 12099 Berlin

Tel.: 030 – 90277 6834 294

Marktmeister/in: Frau Schaubs / Herr Roland

Tel. 0175-4374303

 

 

 


Der Winterfeldtplatz in Schöneberg, benannt nach dem preußischen General Hans Karl von Winterfeldt, wird in erster Linie als Wochenmarktplatz genutzt. Der als langgezogenes Rechteck angelegte Platz ist über die Maaßenstraße mit dem in fußläufiger Nähe liegenden Nollendorfplatz verbunden. Über die U-Bahn Station Nollendorfplatz ist selbiger, als auch der Winterfeldtmarkt mit den U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U4 perfekt zu erreichen.

 

Kleine Historie Winterfeldtplatz in Berlin Schöneberg:

Der sogenannte „Platz C“ des Berliner Bebauungsplans wurde im Jahr 1862 in seinen geplant und im Jahr 1890 schließlich realisiert. In den folgenden Jahren der Gründerzeit wurden rund um den Platz zeittypische Wohnhäusern angelegt. Ebenfalls in dieser Zeit wurde die St. Matthias Kirche dort erbaut.

In den 1970er Jahren wurden viele Wohnhäuser um den Platz von der Hausbesetzerszene besiedelt. Eines populäres Gebäude in diesem Zusammenhang war das Haus in der Winterfeldtstraße Numer 25, in welchem sich noch bis in die heutige Zeit die ehemaligen Hausbesetzer gegen die Kündigungen der Hauseigentümerin zur Wehr zu setzen versuchen. Im Zuge umfassender Sanierungsmaßnahmen, welche hauptsächlich in den späten 1980er Jahren durchgeführt wurden, ist die Gegend um den Platz zu einem gefragten Wohnviertel geworden.

 

Kleine Historie des Nollendorfplatzes in Berlin-Schöneberg:

Der Winterfeldtmarkt, bzw. der Wochenmarkt Winterfeldtplatz liegt in direkter Nachbarschaft zum Nollendorfplatz im Norden Schönebergs. Als Station, bzw. Endhaltestelle von vier verschiedenen Berliner U-Bahn-Linien hat sich der Platz als ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Sein originärer Charakter eines Berliner Prunkplatzes (typisch für das 19. Jahrhundert) ist heutzutage nicht mehr zu erkennen.

Ebenso wie der ebenfalls in Schöneberg gelegene Wittenbergplatz, wurde auch der Nollendorfplatz in den 1880er Jahren als Bestandteil eines sogenannten „Generalzuges“ (einer städtebaulichen Straßen- und Platzfolge, die die Stadtteile Schöneberg und Kreuzberg verbindet) angelegt.

Seinen Namen bekam der Platz im Jahr 1864 in Gedenken an die siegreiche Schlacht von Kulm und Nollendorf, welche bereits im Jahr 1813 stattgefunden hatte. Befehlshabender Kommandant war zu dieser Zeit General Friedrich von Kleist, welcher infolge des Sieges den Grafentitel und den Ehrennamen „von Nollendorf“ verliehen bekam. Friedrich von Kleist war entsprechend auch Namensstifter für die Kleiststraße, welche aus westlicher Richtung auf den Nollendorfplatz zuführt. Für die in östlichen Richtung verlaufende Bülowstraße, war hingegen der General Friedrich Wilhelm von Bülow Namensgeber. Der Nollendorfplatz wurde nach den Entwürfen von P. J. Lenné, als typischer städtischer Schmuckplatz konzipiert. Charakteristisch hierfür ist die kreisförmig runde Rasenfläche, welche zu großen Teilen mit Blumenbeeten und Baumreihungen bepflanzt ist.

Der im Südosten gelegene Teil des Platzes gehörte damals zu Schöneberg, während der im Nordwesten gelegene zu Charlottenburg gehörte. Diese beiden Gemeinden waren in damaliger Zeit noch voneinander unabhängig und selbstständig. Der Grenzverlauf der Stadt Berlin verlief in nur knapper Entfernung im Norden des Platzes. Die voneinander getrennten Zuständigkeiten provozierten immer wieder Streitigkeiten in verschiedenen, den Platz betreffenden Angelegenheiten. Uneinigkeit herrschte zum Beispiel in Bezug auf die Frage, an welcher Schnittstelle, die aus östlicher Richtung angelegte Hochbahn zur U-Bahn werden sollte.

Die Konstruktion des Hochbahnviadukts und der U-Bahn-Station Nollendorfplatz war ein prägender Eingriff in die Platzstruktur. Nach Fertigstellung dieser umfassenden Bauarbeiten wurden diverse Platz-Begrünungen nach Vorgaben der Stadt Charlottenburg und mit finanziellen Mitteln der Berliner Hochbahngesellschaft mit großem Aufwand rekonstruiert. Fotoaufnahmen aus der damaligen Zeit machen deutlich, dass die Anlage des Platzes als sogenannter Prunk- oder Schmuckplatz in seinen wesentlichen Eigenarten beibehalten werden konnte. Unterhalb der Hochbahnkonstruktion wurde im Jahre 1904 Otto Westphals berühmter Nickelmannbrunnen installiert. Wahrend der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde der Nollendorfplatz wie auch viele angrenzende Gebäude in Richtung Winterfeldtplatz schwer beschädigt. Die zerstörte Bebauung wurde scheinbar konzeptlos durch verschiedenste Arten von Neubauten ersetzt. Der Platz selbst wurde dann in den 1970er Jahren in verkehrstechnischer Hinsicht ausgebaut. Dieses war in erster Linie für die Kleiststraße und die Bülowstraße „vorteilhaft“, welche als gut frequentierte Durchfahrtsstraßen eine schnelle Verbindung zwischen Kreuzberg und Charlottenburg liefern.

 

Architektur am Winterfeldtmarkt in Berlin Schöneberg:

 

Architektur am Wochenmarkt Winterfeldtplatz